18. Februar 2021 / Anzeige Partner

Plötzlich Pflegefall - und trotzdem in der gewohnten Umgebung bleiben

24 Stunden Pflege in Ostwestfalen-Lippe

Wird ein Familienmitglied plötzlich zu einem Pflegefall, stehen Familienangehörige vor einer großen Herausforderung. Entscheidungen müssen getroffen und Hilfe organisiert werden. Die meisten Pflegebedürftigen möchten in ihren eigenen vier Wänden bleiben, auch um die noch verbleibende Unabhängigkeit zu behalten. Was Sie tun können, und welche Rahmenbedingungen Sie brauchen, damit die Pflege zuhause sichergestellt ist, das erklärt Kerstin Machwitz, Agenturleiterinder Pflegehelden in Ostwestfalen-Lippe.

Voraussetzungen für die Pflege zuhause

"Wichtigste Voraussetzung, um im Pflegefall in Ihrer vertrauten Umgebung bleiben zu können, ist die Klärung der finanziellen Rahmenbedingungen", rät Kerstin Machwitz. "Wie hoch die Zahlungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung sind, hängt von der Zuordnung in einen Pflegegrad ab." Die Einstufung nimmt der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) vor. Die Höhe der Zahlungen bestimmt sich auch danach, ob Sie einen ambulanten Pflegedienst beanspruchen oder von Familienangehörigen gepflegt werden.

Die ambulante Pflege durch einen Pflegedienst

Fällt die Entscheidung zugunsten eines ambulanten Pflegedienstes, können Sie Im Falle der Pflegebedürftigkeit unterschiedliche Leistungen im medizinischen, pflegerischen und hauswirtschaftlichen Bereich in Anspruch nehmen. Die Häufigkeit hängt insbesondere von Ihrem individuellen Pflegebedarf ab, sodass der ambulante Pflegedienst mehrere Male täglich oder mehrmals in der Woche bei Ihnen vorbeikommt.

Das sind mögliche Leistungen des ambulanten Pflegedienstes:

  • Grundpflege, zum Beispiel Unterstützung bei der Körperpflege, Training von Fähigkeiten, Ernährung, Fördern der Mobilität
  • Medizinische Behandlung, zum Beispiel die Gabe von Medikamenten, Injektionen, Verbandswechsel
  • Seniorenbetreuung, zum Beispiel Spaziergänge, Beschäftigung, Begleitung zu Veranstaltungen
  • Hauswirtschaftliche Versorgung, zum Beispiel Reinigen der Wohnung, Einkaufen, Kochen
  • Bei Bedarf Verhinderungspflege
  • Bei Bedarf Tages- und Nachtpflege
  • Beratung für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen

Häusliche Pflege durch Familienangehörige

Rund 70 Prozent der Pflegebedürftigen in Deutschland werden von Angehörigen zuhause versorgt. Tatsächlich ist das eine besondere Herausforderung, die von vielen Familienangehörigen unterschätzt wird und negative Begleiterscheinungen mit sich bringt, unter anderem diese:

  • Nicht selten kommt es vor, dass sich Angehörige moralisch zur Pflege verpflichtet fühlen. Das belastet die Pflegesituation und führt zwangsläufig zu einer großen psychischen Belastung. Sie verstärkt sich noch, wenn die Pflege auf den Schultern eines einzelnen Angehörigen ruht, der früher oder später physisch und psychisch an seine Grenzen kommt.
  • Nicht zu vergessen ist, dass meistens ein Rollentausch stattfindet, wenn es sich um Eltern handelt. Dann wird aus dem Elternteil ein Kind, während der Pflegende die Führungsposition innehat. In diesem Verhältnis ist es schwierig, den für die Pflege notwendigen Abstand zu wahren.
  • Bei einer Doppel- oder Mehrfachbelastung durch Pflege, Beruf, eigenem Haushalt, Ehe und Kindern kann es schnell zu einem Burnout kommen. Begünstigt wird diese Entwicklung nicht nur durch die Überforderung, sondern auch dadurch, dass eigene Pläne, Bedürfnisse und Wünsche zurückgestellt oder ganz aufgegeben werden müssen.

"Viele Pflegehaushalte entscheiden sich für eine Kombination aus ambulanter Pflege und Pflege durch die Angehörigen", so Kerstin Machwitz. Das gilt insbesondere für berufstätige Familien­angehörige. "Diese Kombination entlastet Sie als Angehörige und verhindert, dass Sie mit der Pflege überfordert sind und dadurch Ihr eigenes Leben hintenanstellen. Es ist wichtig, dass Sie sich Auszeiten von der Pflege nehmen, um sich zu entlasten und Erholungspausen einzulegen", rät Kerstin Machwitz allen pflegenden Angehörigen mit dem Verweis auf die Tages- und Nachtpflege sowie auf die Verhinderungspflege.

Häusliche Pflege durch Pflegekräfte aus Osteuropa

Je umfangreicher der Pflegebedarf ist, umso mehr steigen die Kosten. Dementsprechend werden auch die Leistungen an den jeweiligen Pflegegrad angepasst. Spätestens dann, wenn eine Rundum-Betreuung erforderlich wird, können Sie als Angehörige dieses Pensum nicht mehr allein leisten. Die dauernde Sorge um Ihren pflegebedürftigen Angehörigen kann dazu führen, dass Sie fortwährend angespannt sind und unter Schlafstörungen leiden. Eine mögliche Lösung aus diesem Dilemma ist eine osteuropäische Pflegekraft, die folgende Leistungen übernehmen kann:

  • Haushaltsnahe Leistungen, unter anderem Reinigen, Kochen, Wäscheversorgung
  • Unterstützung in Bezug auf die Lebensführung, unter anderem Gestaltung des Tagesablaufs sowie Hilfestellung bei alltäglichen Aufgaben
  • Gesellschafterfunktion, unter anderem die Aufrechterhaltung sozialer Kontakte, Konversation, Begleitung bei verschiedenen Aktivitäten

Die Pflegehelden in Ostwestfalen-Lippe vermitteln polnische Haushaltshilfe, die die häusliche Pflege übernehmen. "Wir sind in der Lage, Ihnen Pflegekräfte innerhalb von fünf bis sieben Tagen zu vermitteln", versichert Kerstin Machwitz. Um eine Rundum-Pflege sicherzustellen, kooperieren wir mit ambulanten Pflegediensten, mit Ärzten und Sanitätshäusern. "Insoweit ist unsere Seniorenbetreuung eine echte Alternative zum Pflegeheim", erklärt Kerstin Machwitz, "mit dem Ergebnis, dass die bestmögliche Betreuung bezahlbar ist".

Weitere Informationen z.B. bei www.pflegehelden-owl.de

(Bildnachweis: Adobe Stock, (c) Rawpixel.com )

Wir stellen hier einen kostenfreien Pflege-Ratgeber für OWL als PDF zum Runterladen bereit: Pflege-Ratgeber für OWL

Weitere Informationen zu Pflegehelden OWL:

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