6. Mai 2021 / Anzeige Partner

Bielefeld trägt weiterhin Titel „Fairtrade Stadt“

Bielefeld App NEWS

Seit April 2013 trägt Bielefeld den Titel „Fairtrade-Stadt“, der nun aktuell für weitere zwei Jahre vergeben wurde. Damit gehört die Stadt weiterhin offiziell zum Kreis derjenigen, die sich für fairen Handel starkmachen. Ein breites Bündnis arbeitet im Steuerungskreis zusammen und hat in den letzten Jahren viele Aktivitäten koordiniert und angeschoben. Dieses und die Vielzahl aktiver Geschäfte, Vereine, Kirchengemeinden und Gastronomieunternehmen haben überzeugt, dass Bielefeld weiter den Titel „Fairtrade Stadt“ tragen darf.

Von den Prüfern wurden die Aktionen der vergangenen zwei Jahre beurteilt unter Berücksichtigung der schwierigen Bedingungen in 2020. Besonderes Highlight war in 2019 das Fairstival im Ravensberger Park, ein Event, dass erst 2022 wiederholt werden soll, denn auch in diesem Jahr werden Veranstaltungen frühestens in der fairen Woche im Herbst stattfinden.

Der „FairStand“, der Verkaufsanhänger der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde, der regelmäßig auf dem Abendmarkt am Klosterplatz informiert, ist eine weitere feste Größe.

Dabei ist in Bielefeld grundsätzlich der Dreiklang „Fair – regional – bio“ wichtig, um viele Aspekte zu nachhaltigem Konsum zu berücksichtigen. Gerechte Produktionsbedingungen sowie soziale und umweltfreundliche Strukturen von Herstellung und Handel stehen dabei im Fokus. Immer mehr Kunden wünschen sich Produkte, die sie guten Gewissens kaufen können, weil sie fair und nachhaltig hergestellt wurden.

Die Resonanz auf die vielfältigen Aktionen und Angebote des Steuerungskreises macht deutlich, dass es in ganz Bielefeld ein breites Interesse an fairem Handel gibt. Besonders wichtig ist es dem Steuerungskreis deshalb immer wieder mit den Bielefelderinnen und Bielefeldern ins Gespräch zu kommen und zum Hintergrund des fairen Handels und den Lebensbedingungen von Produzenten zu informieren.

Damit reiht sich die „Fairtrade Stadt“ in die Projekte der geplanten Nachhaltigkeitsstrategie ein.

Einige Beispiele zum Engagement:

· „Bielefeld Kaffee“ aus Nicaragua

Seit 2013 wird aus Bielefelds Partnerstadt Estelí in Nicaragua bio – und Fairtrade-zertifizierter Kaffee direkt nach Bielefeld importiert, von der Kaffeewelt Eisbrenner an der Altenhagener Straße geröstet und regional verkauft. Die Kaffeebauern in Estelí bekommen jetzt einen gerechteren Preis für ihre Arbeit und ihr Produkt. Zusätzlich erhält das Welthaus von jedem verkauften Kilo 50 Cent für Projekte in Estelí. Die Qualität des „Bielefeld Kaffee“ hat den Einzelhandel und die Gastronomie vor Ort überzeugt, sodass viele ihn anbieten.

· Faire Arbeitskleidung bei der Stadtverwaltung

Der faire Gedanke hört in Bielefeld nicht bei Nahrungs- und Genussmitteln auf, Kleidung gehört ebenfalls dazu. So etwa die Arbeitskleidung der Mitarbeiter des Umweltbetriebs, die sowohl hohe Umwelt- und Sozialstandards als auch die Anforderungen bezüglich Schutzwirkung, Ausstattung und Qualität erfüllt. Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit waren definitiv unerwünscht, daher fand der Umweltbetrieb einen Anbieter, dessen Fertigung in Asien dem SA 8000 (Standard for Social Accountability = Standard für soziale Verantwortlichkeit) folgt.

Der Standard SA 8000 umfasst unter anderem ein Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit, von Rassen-, Geschlechts- und Religionsdiskriminierung, Mindeststandards zu Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit und existenzsichernde Löhne und wird in den Betrieben regelmäßig streng kontrolliert. 

Weitere Infos unter Fairtrade Stadt | Bielefeld   https://www.bielefeld.de/node/5135
 

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